F&E
Nanoskopische Metallfluorid-Sole
für multivalente, innovative Anwendungen
Ein neuer Syntheseansatz

Mit der fluorolytischen Sol-Gel-Synthese ist von nanofluor eine leistungsfähige, multivalente Strategie entwickelt und patentiert worden, die erstmals den synthetischen Zugang zu nanoskopischen Metallfluoriden ermöglicht.

M(OR)x + xHF → MFx + xROH

Es können klare Sole entsprechender Metallfluoride erhalten werden, die sich - wie von Metalloxiden bekannt - für Beschichtungen sehr verschiedener Substratoberflächen verwenden lassen.

Durch Abziehen des Lösungsmittels lassen sich aus den Solen nanoskopische Metallfluoridpulver gewinnen.

Eigenschaften

In klaren MgF2-Solen liegt die Teilchengrößenverteilung zwischen 3 und 7 nm, für AlF3 zwischen 5 und 10 nm und für CaF2 / SrF2 zwischen 7 und 13 nm. Transparente, harte und kratzfeste MgF2-Schichten, die aus solchen Solen mittels Coating und anschließendem Tempern erhältlich sind, haben Brechungsindizes von 1,23 bis 1,32 (Vergleich SiO2: 1,45). Aus Solen gewonnene Xerogele (lösungsmittelfreie, trockene Pulver) weisen spezifische Oberflächen von 200 bis zu 600 m2/g auf.

Die Pulver sind überwiegend röntgenamorph und mesoporös, MgF2 kann auch mikroporös erhalten werden (Porendurchmesser kleiner als 3 nm).

Herausragende Eigenschaften der Pulver sind ihre hohe Reaktivität und hohe Lewis-Acidität, die deutlich stärker sind als in analogen, klassisch hergestellten Metallfluoriden